Auf Spurensuche in Ulm

 
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Auch in Trümmern lässt sich noch vieles erahnen und auch sehen, hier im unteren Bereich ist eines der Wellblechsegmente deutlich zu erkennen.

 
 
Zwar sind die Zerstörungen massiv, dennoch wäre auch hier eine touristische Erschliessung kein Problem und durchaus wünschenswert, zumal ein Spazierweg unmittelbar vorbei führt. Andernorts wird bedeutend weniger Bausubstanz dem geneigten Besucher als Zeugnis der Vergangenheit dargeboten.
 
 

Die westlich des AR 15 gelegene Batterie 7 ist noch erhalten und der Aufmerksame Festungs-Fährten-Sucher kann sie mit etwas Glück entdecken bezw. erkennen.

 
 
Die Armierungsbauwerke der Festung Ulm warten noch auf ihre Anerkennung als historische Baudenkmale, ungeliebt und missachtet werden sie bis in unsere Tage mit Billigung der Stadt Ulm zerstört oder werden dem Verfall preisgegeben, während man hofft in z.B. mittelalterlichen Abortgruben Wurzeln unserer Zeit zu finden und versucht daraus touristische Attraktionen zu machen. Verrückte Welt!
 

Der Artillerie-Raum 15

 
Unweit des ehemaligen Ausfluglokals Oberberghof und des Nebenwerks des Forts Oberer Eselsberg kann man heute noch die Trümmer des Artillerie-Raums 15 zwischen Bäumen und Sträuchern entdecken. Keine 10 Meter vom Fussweg entfernt rotten die 1946/47 auf alliirten Befehl hin gesprengten Reste des jüngsten Ulmer Festungsgürtel vor sich hin.

Ein Artillerie-Raum hätte den Geschützbesatzungen der umliegenden Artillerie-Batterien als Schutzraum und Rückzugsort dienen sollen. Sie hatten somit die gleichen Aufgaben wie die Infanterie-Räume, nur waren sie wesentlich kleiner, da sie weniger Personal aufzunehmen gehabt hätten. Bereits um die Jahrhundertwende war man in den Armierungsplanungen der Festung Ulm dazu übergegangen die Artillerie aus den Forts ins Zwischengelände zu verlegen. Hier wären die Feuerstellungen besser vor feinlicher Aufklärung geschützt und die Verteidiger flexibler in der Einrichtung bezw. Verlegung derselben gewesen.

©Christian Gollmar

 

Der Artillerie-Raum 15 wurde ab 1914 erbaut und hätte der Besatzung der westlich gelegenen Batterie 7 Schutz bieten sollen.
CG
 
Gut versteckt!
Das wäre ein ideales Versteck für Wald- und Wiesenräuber vergangener Zeiten.
Doch wo sich diese Hohltraverse alten Stiels befindet erfahren Sie hier!
 
 
 
Wiederentdeckt!
Lange glaubte man er wäre zerstört, dabei war er nur verborgen, der Infanterie-Raum 31 auf dem Eselsberg.
Erfahren sie mehr über das vergessene Bauwerk hier!
 
 
 
Ein Visionär
Er war einer der genialen Köpfe des neupreußisch-neudeutschen Festungsbaus.
Mehr über den Erbauer der Bundesfestung Ulm gibt's hier!
 
 
 
Verschüttetüttet
Nur wenige Meter vom Straßenrand entfernt befinden sich die Reste des Munitions-Raum 6.
Mehr erfahren Sie hier!
 
 
 

© Christian Gollmar & Julian Aicher 2008